High School: Nouveau-Brunswick

Nouveau-Brunswick oder New Brunswick, die größte der drei kanadischen Atlantikprovinzen, liegt südlich von Québec und lässt sich am besten als “Outdoor-Paradies mit reichem Kulturangebot” umschreiben.
Gerade einmal 750.000 Menschen wohnen auf einer Fläche, die so groß wie Irland ist. Dank einer 2.400 Kilometer langen Küstenlinie hängt stets der frische Geruch des Meeres in der Luft. Während sich entlang des Wassers lange Sandstrände mit beeindruckenden Felsformationen abwechseln, ist das Landesinnere zu 85 Prozent von Wald bedeckt. Tierliebhaber können mit etwas Glück einem Elch begegnen oder in der Bay of Fundy Wale, Delfine und Robben beobachten. In der Luft ziehen derweil Seeadler und Papageientaucher ihre Kreise. Das Klima präsentiert sich typisch kanadisch mit milden Sommern und kalten, schneereichen Wintern. 

Ein lebendiges Relikt aus der Kolonialzeit stellt die Zweisprachigkeit New Brunswicks dar: Weil sich hier im 17. Jahrhundert neben Pionieren aus England auch Siedler aus Frankreich niedergelassen hatten, spricht noch immer ein Drittel der Bevölkerung Französisch. New Brunswick – oder Nouveau Brunswick – ist daher die einzige offizielle zweisprachige Provinz Kanadas.

 

Aktiv unberührte Natur erleben – dazu lädt die wald- und seenreiche Landschaft, die von zahlreichen Fluss-läufen durchzogen wird, ein. Während der Fundy Trail herrliche Ausblicke auf den Atlantik bietet, geht es im Mount Carleton Provinicial Park hoch hinaus. Wer die 820 Höhenmeter bis auf den Gipfel des Mount Carleton bezwungen hat, steht auf dem höchsten Berg New Brunswicks. Recht beschaulich lässt sich die faszinierende Schönheit der Natur auch vom Kanu aus, etwas actionreicher beim Wildwasser-Rafting entdecken. Ein reicher Forellen- und Lachsbestand sorgt für Anglerglück.

Ob mit dem Auto oder auf dem Fahrrad – ein absolutes Muss für jeden Naturliebhaber ist eine Fahrt über die Küsten-Panoramastraße entlang der Bay of Fundy. Hier reihen sich nicht nur spektakuläre maritime Foto- Motive aneinander, sondern man kann auch einen der größten Tidenhubs erleben. Bei den mächtigen Hopewell Rocks steigt der Wasserstand bei Flut um sechzehn Meter. Bei Ebbe ist es dagegen möglich, unterhalb der steil abfallenden Felswand im Watt nach Muscheln zu suchen.

Ein weiteres Naturschauspiel spielt sich zweimal täglich im Mündungsgebiet des St. John Rivers ab. Kommt die Flut, drückt Meerwasser den Flusslauf hinauf und der St. John River ändert seine Fließrichtung. Dadurch entstehen beeindruckende Stromschnellen, die Reversing Falls Rapids.

 

New Brunswicks Städte

 

Die Hauptstadt Fredericton fügt sich mit ihren knapp 50.000 Einwohnern perfekt in das beschauliche Flair New Brunswicks ein. Die gemütliche Universitätsstadt besitzt ein Theater und mit der Christ Church Cathedral die älteste Kathedrale Nordamerikas. Die Flaniermeilen führen am St. John River entlang oder sind von Ulmen und Ahornbäumen gesäumt. Unter den zahlreichen Gebäuden im viktorianischen Stil sticht inbesondere das schmucke Rathaus heraus.

 

Die älteste und zugleich größte Stadt der Provinz ist Saint John. Sie besitzt den zweitgrößten Hafen Kanadas und ein überwiegend im Kolonialstil erbautes historisches Zentrum. Hier befindet sich am Market Square das New Brunswick Museum, das in seinen verschiedenen Abteilungen auf ansprechende Weise über die regionale Geschichte und Natur sowie Kunst informiert. Etwas außerhalb der Stadt entführt das Museumsdorf “Village Historique Acadien” seine Besucher in vergangene Zeiten: In Originalkostümen erwecken die Dorfbewohner das Pionierleben französischer Siedler von 1770 bis 1937 wieder zum Leben. Das Freilichtmuseum bietet Gelegenheit, einem Schmied oder den Siedlerfrauen beim Wolle-Spinnen über die Schulter zu schauen. Einige Kilometer von Saint John entfernt lockt seit über 100 Jahren das Seebad Saint Andrews Sommerfrischler an. Dank des Golfstroms besitzt das Wasser an den flach abfallenden Sandstränden an der Northumberland Strait im Sommer angenehme Badetemperatur. Zeigt sich das Wetter nicht von seiner Sonnenseite, könnte statt einem faulen Strandtag ein Spaziergang durch die Kingsbrae Gardens auf dem Programm stehen: Hier finden Gartenbesitzer bestimmt neue Gestaltungsideen. Souvenirjäger werden in den kleinen Läden an der Waterstreet fündig. Hier gibt es unter anderem die regionale Spezialität “Dulse” zu kaufen. Die Kanadier verwenden den getrockneten Seetang zum Beispiel gerne zum Würzen von Salat.


Hintergrund:

Bouctouche, New Brunswick, © Tourism New Brunswick

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