High School: Newfoundland

Die Atlantikprovinz Neufundland im äußersten Osten Kanadas geizt nicht mit landschaftlichen Reizen: Überall auf der Insel, die nur durch die Strait of Belle Isle vom Festland getrennt im Gulf of St. Lawrence liegt, bieten sich spektakuläre Ausblicke auf eine wildromantische Landschaft. Während sich an der Westküste fjordähnliche Buchten aneinanderreihen, prägen Bergrücken und tiefe Täler das Landesinnere des 111.390 Quadratkilometer großen, von Wind und Wetter gezeichneten Eilandes. Malerische Fischerdörfer setzen reizvolle Kontrapunkte zur überwiegend unberührten Natur.

Dank des Golfstroms herrscht in Neufundland ein überraschend mildes Klima, was insbesondere die Liebhaber von Outdoor-Aktivitäten freut: Die überwiegend kühlen Sommer streuen immer wieder einige heiße Tage dazwischen, während sich die Temperaturen im Winter um den Gefrierpunkt bewegen.

 

Kulturelles Zentrum der bereits vor über 1.000 Jahren von den Wikingern entdeckten Insel ist St. John‘s, das an einem Berghang über dem Atlantik liegt. Die knapp 100.000 Einwohner zählende Universitätsstadt besitzt einen lebhaften Charakter und strömt gleichzeitig ein wohltuend gemütliches Flair aus. Vorbei an pastellfarbenen Häusern führt ein Bummel über die Water Street, Nordamerikas älteste Einkaufsstraße. Im ganzjährig eisfreien Naturhafen liegen häufig Kreuzfahrtschiffe vor Anker. Nach einem Imbiss in einem der vielen kleinen Gastronomiebetriebe, welche die restaurierten Lagerhäuser heute mit Leben füllen, könnte ein Besuch im Newfoundland Museum auf dem Programm stehen: Hier erfährt man viel Interessantes über das Leben der Inuit.

 

St. John‘s liegt im Osten der sagenumwobenen Avalon-Halbinsel. Häufig senkt sich dort Nebel über die zahlreichen Hochmoore und Weidegründe der riesigen Karibu-Herden. Die steilen Klippen an der Küste bieten tausenden Seevögeln den idealen Lebensraum. Wer den Blick auf das Meer hinaus schweifen lässt, kann – insbesondere in den Monaten Mai und Juni – mit etwas Glück ein Foto von einem Eisberg machen. Auch Wale und Delfine lassen sich vom Ufer aus beobachten.

 

Unter den Naturschutzgebieten Neufundlands nimmt der Gros Morne National Park eine Sonderstellung ein: Das 1.805 Quadratkilometer große Territorium an der Westküste zählt zum Weltnaturerbe der UNESCO. Hier wechseln sich Seen mit Mooren und weißen Sandstränden ab. Ein einzigartiger Blick auf das Erdinnere bieten die Tabelands, ein 600 Meter hohes Plateau. Dort breitet sich eine wüstenartige Landschaft aus, deren ockergelbes Gestein aus der Erdkruste stammt. Bei einer Wanderung durch die Wildnis des Nationalparks lassen sich aber auch fleischfressende Pflanzen, Elche und Seeadler entdecken. 

 

Die „Newfies” – wie sich die Einwohner Neufundlands gerne nennen – sprechen fast durchwegs Englisch, verwenden aufgrund ihrer Unabhängigkeitsliebe aber häufig ungewöhnliche Ausdrucksweisen: So wird die Hauptstadt St. John‘s beispielsweise „Sin Jahns” ausgesprochen. Mit ungewöhnlichen Ortsnamen wie „Blow me down” beweisen die kontaktfreudigen und aufgeschlossenen „Newfies” Humor.

Schulen in Neufundland


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